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Folgen für die europäische Gesellschaft

Sozioökonomische Last:

Ausgehend von den Statistiken in Europa bedeuten Krebserkrankungen eine künftig wachsende Last für das europäische Gesundheitssystem und der Wirtschaftsstruktur. Den letzten Zahlen von 2009 nach zu urteilen, ist Europa für 24% aller jährlichen Krebsfälle verantwortlich. Das bedeutet 82 Milliarden Euro an Kosten.
Sollte diese Entwicklung anhalten, ist davon auszugehen, dass es bis 2040 ca. 50% mehr Darmkrebs-Patienten geben wird und, dass auch immer jüngere Menschen betroffen sein werden. Allein die vorliegenden Zahlen für Darmkrebs bedeuten eine enorme Last für die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen Europas.

Es gibt Hoffnung

Heute können Menschen, die aufgrund ihrer genetischen Prädisposition oder ihrer Lebensgewohnheiten eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, an Krebs zu erkranken, Hoffnung schöpfen. Eine der erfolgreichsten Entwicklungen in den letzten Jahren ist die Einführung von Maßnahmen zur Früherkennung häufiger Tumoren. Denn die meisten Krebsarten sind gut behandelbar, wenn sie früh genug erkannt werden.

Für viele Krebsarten ist die frühzeitige Diagnose der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung und das Überleben.