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Betroffene Personen

Darmkrebs

Darmkrebs ist weltweit die dritthäufigste Krebsform bei Männern und die vierthäufigste bei Frauen. Es handelt sich um eine Erkrankung des Dickdarms. Die relativ hohe Sterblichkeitsrate ist darauf zurückzuführen, dass Patienten im frühen Stadium oft keine Symptome aufweisen.

Manche Menschen sind anfälliger für Darmkrebs als andere. Das Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken, wächst kontinuierlich, vor allem in den Industrieländern und bei Menschen ab dem 50.Lebensjahr. Kürzlich geführte Studien haben allerdings erwiesen, dass auch junge Menschen immer häufiger an Krebsarten wie Darm- oder Leberkrebs erkranken. Gründe für das erhöhte Risiko sind unter anderem eine hohe Fettzufuhr, Darm- oder Leberkrebsfälle in der Familie, Polypen im Dickdarm wie auch eine chronische Darmentzündung.

Darmkrebs wird gewöhnlich durch chirurgische Eingriffe behandelt, je nach Lage, Größe und dem Ausmaß des Tumors, sowie dem Alter und Gesundheitszustand des Patienten.

Leberkrebs

... bildet sich direkt in der Leber, im Gegensatz zu jenen Tumoren, die in einem anderen Organ entstehen und dann auf die Leber übergreifen, auch bekannt als Lebermetastasen. Die häufigste Form von Leberkrebs ist das hepatozelluläre Karzinom.

Weltweit ist dieses Karzinom eines der fünf am häufigsten auftretenden Krebsarten Während Leberkrebs in Europa vergleichweise selten vorkommt, ist er eines der führenden Todesursachen in anderen Ländern (z.B Japan). Betroffen sind meist mehr Männer als Frauen. Ohne Behandlung gibt es kaum Aussicht auf Heilung und die meisten Patienten sterben innerhalb von 6 Monaten. Wird die Leber oder Teile davon entfernt, leben 50% der Patienten noch 5 Jahre nach der Diagnose.

Die Therapien zur Behandlung von Leberkrebs reicht von einer vollständigen oder partiellen Hepatektomie bis hin zu einer Chemo- oder Radiotherapie oder einer Lebertransplantation.

Zur Anwendung kommen weiterhin Untersuchungen mittels Ultraschall, Computertomographie und Bluttest.